Kochbuch24.de

Über 60.000
Rezepte!

Kategorien


  Alle Kategorien

Rezepte-Suchen

 
Web  
www.kochbuch24.de
www.gratis-kochbuch.de
www.rezepte-online.net  
Links

Latengo
Gratis-Kochbuch.de
Rezepte-Online.net

Hausaufgaben.Net
 
Rezepte Suchen


Powersuche nach
Rezepten

 
Informationen

  Impressum
 

 

 
Rezepte Datenbank > Kartoffeln & Gemüse > Bagna cauda


 











Bagna cauda

Anzahl: 6 -8 Port.
Kategorie: Hauptspeise, Gemüse

20
1/2

l
Knoblauchzehen
Olivenöl
20

Sardellenfilets (in Salz
-oder Öl eingelegt)
Gemüse, zum Beispiel:
1
1
1
1
6
4
4
4
2
kl







Wirsing
Blumenkohlkopf
Romanescukopf
Broccoli
Mangoldstiele
Fenchelknollen
Möhren
ganze Gemüsezwiebeln
Rote Bete
6
1
1
1
1

1
1







Kartoffeln
rote Paprikaschote
gelbe Paprikaschote
grüne Paprikaschote
Kardenstaude (siehe Tipp I)
-oder Stangensellerie
Gurke
Radicchiokopf

Die geschälten Knoblauchzehen in 1/4 Liter Öl eine gute Stunde
leise "simmern" lassen. Wenn gesalzene Sardellenfilets verwendet
werden, das Salz unter Wasser kurz abspülen. Die Sardellenfilets
zufügen, bereits nach wenigen Minuten alles mit dem Mixstab fein
pürieren und noch 1/4 Liter Olivenöl einrühren - fertig ist die
Sauce, die zusammen mit dem Gemüse auf den Tisch gestellt wird -
die Gäste bedienen sich dann selbst.

Zuvor wird das Gemüse für die Bagna cauda natürlich vorbereitet.
Was gekocht werden soll, wird geputzt und entsprechend
zugeschnitten: Der junge Wirsingkopf wird von seinen welken
Aussenblättern befreit und geviertelt, die Möhren werden
geschält, bleiben aber ansonsten unzerteilt (man kann sie auch roh
belassen, dann werden sie geschält und längs in Stifte
geschnitten), vom Mangold lassen sich Blätter wie Stiele verwenden,
Blumenkohl, Broccoli und Romanescu (Türmchenkohl) wird in Röschen
abgeteilt, Fenchel halbiert oder geviertelt. Alles wird jeweils in
Salzwasser oder im Dampf ein paar Minuten bissfest gegart. Übrigens
hat Fenchel auch im rohen Zustand seine Liebhaber. Dafür die
Fenchelstücke mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht
anlaufen.

Zwiebeln, Kartoffeln und Rote Bete werden am besten im Backofen
gegart. Nebeneinander in eine passende Backform setzen. Bei 200 Grad
Celsius brauchen sie etwa eine Stunde, bis sie weich und gar sind.

Paprika in allen Farben wird in Streifen geschnitten,
Stangensellerie von seinen Fäden befreit beziehungsweise Karden wie
unter Tipp I beschrieben zubereitet. Gurke in Stücke schneiden und
den Radicchiokopf auseinander zupfen.

Alle Gemüse dekorativ auf grossen Platten drapieren und auf dem
Tisch bereitstellen.

Tipp I:
Karden sind ein bei uns noch eher unbekanntes Gemüse. Im Piemont
jedoch gehören sie zwingend zur Bagna cauda. Die armlangen Stauden
stammen aus der Familie der Artischocken und sind ein
ausgesprochenes Wintergemüse. Für die letzten Wochen vor der Ernte
werden sie von Papier- oder Plastik umhüllt, damit sie bleichen,
wie man das auch mit Stangensellerie macht. Die Stauden werden
küchenfertig gemacht. Dabei alle Blätter entfernen, da sie sehr
bitter und nicht geniessbar sind. Die einzelnen Stiele auseinander
trennen und fädeln: Dafür mit einem Messer am oberen und unteren
Ende ein Scheibchen abschneiden und vorsichtig die so gelösten
Fäden abziehen. Die Stiele in 4 bis 5 Zentimeter lange Stücke
schneiden und sofort in Zitronenwasser legen, damit sie sich nicht
verfärben. Zum Kochen setzt man einen Sud aus 2 Litern Wasser an,
der mit einem Esslöffel Salz, zwei Esslöffeln Mehl und drei
Esslöffeln Zitronensaft verquirlt ist. Darin bleiben die Karden auf
jeden Fall schön hell. Sie müssen 1,5 bis 2 Stunden kochen, bis
sie schmelzend weich sind.

Tipp II:
Es muss ja nicht immer gleich der gesamte vorbereitete Gemüsevorrat
auf den Tisch gestellt werden. Lieber in kleinen Portionen anrichten
- sobald die Platte leer ist, kommt Nachschub aus der Küche. Denn:
Zu gross darf der Tisch ja nicht sein, sonst sitzen die Gäste zu
weit vom Topf entfernt ...

Und so wird serviert:
Die Sauce wird auf einem Rechaud bei Tisch am Sieden gehalten. Die
Gäste nehmen sich vom Gemüse, schöpfen sich kochend heisse Sauce
darüber, die sie dann mit krumigem Weissbrot auftunken können,
oder tauchen rohes Gemüse in die siedende Sauce ein. Die Sauce
immer wieder umrühren, damit die Knoblauch-Sardellen-Paste nicht
ansetzt. Am besten einen Holzlöffel zum Schöpfen benutzen, da ein
Metalllöffel zu heiss werden kann.

Tipp III: Ganz zum Schluss kann man noch für jeden - falls noch
Hunger vorhanden ist - ein bis zwei Eier ins verbliebene Öl
schlagen und diese unter behutsamem Rühren stocken lassen: ein
Rührei der Extraklasse!

Getränk:
Dass grössere Mengen Wein nötig sind, um das Essen zu verdauen,
versteht sich. Ein intensives Gewächs ist hier angesagt, natürlich
aus dem Piemont, ein kraftvoller Dolcetto d#Alba oder ein Barbera
d#Alba, weil er eine schöne, aggressive Säure hat.
Selbstverständlich gehört zum Durstlöschen auch ein schmackhaftes
Mineralwasser dazu.

http://www.wdr.de/tv/service/essen/download/021220rezepte.rtf


 

 

Zubereitung: Wir empfehlen unsere exklusiven Partner:
Gourmondo.de
Der Online-Shop für internationale Spezialitäten mit über 3.200 Artikeln.
Gleich Gutschein einlösen!

Gourvita.com - Lust auf Genuss!
Kaffee, Espressi, Tee, Gebäck
 

Noch kein passendes Geschenk gefunden?
Luckybamboo.de: Aussergewöhnlich schöne, romantische Geschenkideen.

 

Kunden, die sich dieses Rezept angeschaut haben,
interessierten sich auch noch für:

 


Zurück

 

 

 

 

   

Bagna cauda Rezept



Copyright 2003-2006 by KochBuch24.de