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Tamiya (Bohnenpasteten)
500
2
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g
gr
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getrocknete weisse Bohnen
Zwiebeln
und zerdrückte
-Knoblauchzehen
feingehackte Petersilie
-2 Tl gemahlener Kümmel
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1/2
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TL
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-2 Tl gemahlener Koriander
Backpulver
Salz
Cayennepfeffer
Öl zum Ausbacken
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Die Bohnen werden 24 h lang in kaltem Wasser eingeweicht,
abgegossen und kleingehackt. Mit Zwiebeln, Knoblauch,
Petersilie, Kümmel, Koriander, Backpulver und Salz mischen
und mit Cayennepfeffer abschmecken. Alle Zutaten zu einer
weichen Paste stampfen. Das geht leichter, wenn die Mischung
zuvor zweimal durch den Fleischwolf gedreht wurde.
Die Paste mindestens eine 1/2 h ruhen lassen.
Walnussgrosse Häufchen abnehmen und daraus flache Fladen formen.
Weitere 15 min ruhen lassen und in heissem Öl ausbacken, bis
sie dunkel goldbraun sind.
Heiss zu Tomaten und Gurkensalat servieren.
Das Backpulver kann auch durch 15 g Hefe oder 7 g Trockenhefe
ersetzt werden.
Zu diesem Rezept habe ich noch einige Erklärungen:
Die Tamiya, oder auch Falafel genannten Pasteten
aus dicken, weissen Bohnen (man kann auch gelbe Erbsen verwenden)
sollen auf die Pharaonen zurückgehen. Daher betrachten sie
die Kairör, unter ihnen besonders die Kopten, als "ihr" Gericht.
Jedenfalls gibt es ein arabisches Sprichwort:
"Bohnen haben sogar Pharaonen zufriedengestellt"...
Während die christlichen Kopten die Tamiya besonders zu
ihrer Fastenzeit, also wenn kein Fleisch gegessen werden darf,
in grossen Mengen verzehren, kommt die Pastete bei den Moslems
das ganze Jahr über auf den Tisch.
Stichworte: Ägypten, Bohne
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